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„Beim Schulessen gibt’s bisher nur Geschrei“ |
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Freitag, den 11. Mai 2012 um 21:08 Uhr |
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Arno Glauch von der Slow-Food-Initiative Lausitz fordert mehr Engagement von allen, die ein besseres Mittagessen für ihre Kinder wollen. Gute Ansätze sieht er nur bei freien Schulträgern.
Eintönig, verkocht und nicht immer gesund. Das ist es meistens, was Eltern am Schul- und Kitaessen ihrer Kinder bemängeln. Dass fade und aufgewärmt eher die Regel als die Ausnahme sind, das bemängelt auch Arno Glauch. Der Bautzener Rechtsanwalt macht sich Sorgen ums Schulessen – sozusagen als Verfechter des guten Geschmacks. Vor zwei Jahren hat Arno Glauch in der Lausitz eine Regionalgruppe der bundesweiten Slow-Food-Initiative gegründet und setzt sich seitdem für Selbstgekochtes aus gesunden, saisonalen und regionalen Zutaten ein.
Herr Glauch, Sie haben gar keine schulpflichtigen Kinder mehr. Das Thema Schulessen könnte Ihnen doch völlig egal sein.
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Slow Food Nachrichten aus Sachsen |
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Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 20:32 Uhr |
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Liebe Slow Food Freunde!
Vor der Sommerpause darf ich Euch noch ein paar kurze Informationen zuleiten:
Am 03.04.12 fand im Savoir Vivre in Dresden die diesjährige Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen statt. Es haben 20 stimmberechtigte Mitglieder einstimmig für zwei Jahre den neuen Vorstand gewählt.
Es wurden gewählt:
- Convivienleiter, Herr Bernd Krieger, Radebeul
- Stellvertreterin, Frau Gudrun Rämisch, Dresden
- Stellvertreter, Herr Georg Schenk, Dresden
- weiterhin Projekt „Arche“, Frau Marion Kunze, Dresden
- Projekt „Genussführer“, Herr Jürgen Wieland, Dresden
- weiterhin Internetbeauftragter, Herr Holger Gude, Dresden
Als neue Mitglieder dürfen wir begrüßen:
Frau Christine Onusseit und Herr Dr. Dietmar Onusseit, Dresden Frau Gudrun Ast und Herr Andreas Ast, Radebeul
Projekt „Ernährungsgeschichte in Sachsen“ Alle Verträge mit den Partnern sind unter Dach und Fach, Wolfram Siebeck konnte als Gastrokritiker gewonnen werden. Dieses Projekt hat – nicht nur historisch gesehen – für Sachsen und dessen Kulinaristik einen sehr hohen Stellenwert! Mehr Informationen dazu in der Anlage „Kulinarische Tradition“ - 500 Jahre exquisite Kochkunst in Sachsen. Erleben kann man das - inhaltlich an den Vorlesungen von Prof. Matzerath - und kulinarisch an den zweimal im Monat in Bärwalde stattfindenden „Menüs des Dresdner Hofes“.
Auf dem Blütenfest in Döllingen erstmals als Aussteller am 01.05.12: Weingut Gunter Schurig aus 04924 Lausitz mit sehr passablen Brandenburg-Weinen (auch Apfelwein). Mehr darüber demnächst, vielleicht auch mit einer Verkostung beim Erzeuger? Oder hier.
Slow Food Messe Stuttgart: 2012 mit neuen Rekorden: 400 Aussteller, 80.000 Besucher! Schlussbericht hier.
Die nächsten Termine:
Dienstag, 8. Mai 2012 um 18:00 Uhr Handwerkliche Bäckerkunst bei der Bäckerei Richter in 02627 in Kubschütz, mehr dazu hier.
Dienstag, 8. Mai 2012 um 18:00 Uhr Mitgliederversammlung der sächsischen Pomologen in der Brennerei Dresden.
Dienstag, 5. Juni 2012 um 19:00 Uhr Sortenreine Weinverkostung beim Weingut Winfried Menzer, Dresden www.wein-sachsen.de
Donnerstag, den 24. Mai 2012 um 19:00 Uhr Pasta Workshop in Bautzen
Samstag, den 26. Mai 2012 um 19:00 Uhr Menüs des Dresdner Hofes, Dresden
Samstag, den 09. Juni 2012 um 19:00 Uhr Menüs des Dresdner Hofes, Dresden
Montag, den 11. Juni 2012 um 19:00 Uhr Kochkurs "Sommergenüsse - vegetarisch.regional" , Limbach-Oberfrohna
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 19:00 Uhr Mitgliederversammlung CV Lausitz in Grubschütz
September/Oktober Informationen und Verkostung von Krebsen, Kräutern und Pilzen folgen demnächst.
Und zu guter Letzt: Wer mit Xing arbeitet, den möchte ich auf diese Gruppe aufmerksam machen: „Slow Is Beautiful“ Slow Food (D, A, CH) https://www.xing.com/net/prib23763x/sfd
Mit genüsslichen Freuden Bernd Krieger, Georg W. Schenk und deren Team |
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Ernährungsgeschichte Europas - Teil 2: Die Frühe Neuzeit und die Moderne |
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Mittwoch, den 04. April 2012 um 22:22 Uhr |
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Liebe Slow Food Freunde,
fast vergessen wurde unser zurzeit wichtiges Projekt: "Ernährungsgeschichte in Sachsen"!
Parallel zum eigentlichen Projekt, dessen Leiter unser Mitglied Prof. Dr. Josef Matzerath ist, läuft seine öffentliche Vorlesung an der TU zu der wir jeden Interessierten herzlich einladen:
Prof. Dr. Josef Matzerath Ernährungsgeschichte Europas. Teil 2: Die Frühe Neuzeit und die Moderne
Zeit: Mi. 14.50 – 16.20 Uhr
Dresden, Weberplatz 5; "Victor-Klemperer-Saal", Eingang Weberplatz
Essen und Geschmack werden gelernt. Sie unterliegen daher dem historischen Wandel und sind hochgradig signifikant sowohl für soziale Hierarchien als auch für den Alltag der Menschen. Heute herrscht auf vielen Tellern und Tischen ein weltweit vereinheitlichter Grundgeschmack: leicht pikant süß-sauer. Denn die moderne Nahrungsmittelindustrie standardisiert einen Genuss, der möglichst viele anspricht. Auch das Food-Entertainment in den Medien trägt durchaus nicht zu einem grundsätzlichen Verständnis des kulinarisch sinnvollen Essens bei. Die Vorlesung wird den Weg nachzeichnen, den die Küche in Sachsen, Deutschland und Europa seit der Frühen Neuzeit nahm und welche neuen Dimensionen die Ernährung in der Moderne erhielt. Es wird u.a. erörtert, wieso der Kühlschrank und die Mikrowelle, das Kantinenessen und die Erlebnisgastronomie die Esssitten und Ernährungsgewohnheiten nachhaltig verändert haben. – Zum Programm der Vorlesung gehören auch kulinarische Geschmacksproben.
Die Vorlesung findet nicht statt am Dies academicus (9. Mai 2012) und während der Pfingstferien (28. Mai – 1. Juni 2012).
Mit genüsslichen Freuden Georg W. Schenk |
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Schüler veredeln junge Obstbäume |
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Dienstag, den 20. März 2012 um 21:28 Uhr |
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74 Kinder aus ganz Sachsen beteiligten sich an der Umweltaktion "Plant for the Planet".
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Wer möchte antibiotikafreies Geflügel? |
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Dienstag, den 07. Februar 2012 um 20:41 Uhr |
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Liebe Slow Food Freunde!
Wir haben so einige ehrliche Lebensmittelhersteller in Sachsen, Slow Food kümmert sich darum! Einer davon ist Frank Zelyk aus Kemnitz bei Löbau. Er baut sogar das Futter für seine Tiere selber an, weil es halt eine bestimmte Qualität haben muss. Einige von Euch haben ihn am Kochkurs im Januar persönlich kennen gelernt.
Hier ein Kurzfilm über ihn:
Sein Angebot:
- Maishähnchen 1,0 bis 1,5 kg (andere Gewichte nach Absprache) a 9,00 EUR/kg Angebot in Abhängigkeit von der Nachfrage und den Einstallungen
- Enten 3,0 bis 3,5 kg (wieder ab Ostern) 8,00 EUR/kg
- Suppenhühner 1,0 bis 1,4 kg (ständig bis auf Weiteres ) 5,50 EUR/Kg
- Geräucherte Gänsebrust zu 300g bis 450g (noch ca. 15 Stück) 3,20 EUR/100g
Alles frisch geschlachtet (zu Wochenbeginn), Lieferung Mittwoch nach Dresden, oder nach Absprache.
Bestellung möglichst telefonisch wegen Abstimmung. Preise netto frei Lieferort (zwischen Dresden und der Lausitz), Preise freibleibend bis Pfingsten 2012.
Landwirtschaftsbetrieb Frank Zelyk, Kemnitz, „Berghäuserhof“, Bergstraße 3, 02748 Kemnitz O/L, +49 (0173) 9845826
Verschiedenes:
Und zu guter Letzt:
Wer mit Xing arbeitet, den möchte ich auf diese Gruppe aufmerksam machen: „Slow Is Beautiful“ Slow Food (D, A, CH)
Georg W. Schenk und sein Team
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Kochkurs im Küchenstudio Hillig am 03.01.2012 |
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Besuch bei Charlotte K. am 06.12.2011 |
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Ernährungsgeschichte Europas Teil 1: Die Vormoderne |
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Mittwoch, den 02. November 2011 um 19:42 Uhr |
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Liebe Slow Food Freunde,
fast vergessen wurde unser zurzeit wichtiges Projekt: "Ernährungsgeschichte in Sachsen"!
Parallel zum eigentlichen Projekt, dessen Leiter unser Mitglied Prof. Dr. Josef Matzerath ist, läuft seine öffentliche Vorlesung an der TU zu der wir jeden Interessierten herzlich einladen:
Prof. Dr. Josef Matzerath Ernährungsgeschichte Europas. Teil 1: Die Vormoderne
Zeit: Mi. 14.50 – 16.20 Uhr
Dresden, August-Bebel-Strasse 20, Hörsaalgebäude, Hörsaal 1
Essen und Trinken sind so alltäglich wie notwendig für das menschliche Leben. Schon in den frühesten Texten des europäischen Schrifttums, in Homers Ilias und Odyssee, ist vom Essen und Trinken die Rede. Dem griechischen König der Frühzeit stand beim Gastmahl ein Ehrenplatz zu. Er hatte Anspruch auf die besten Fleischstücke und sein Weinbecher wurde immer wieder nachgefüllt. Tafeln war immer schon mehr als nur eine unumgängliche Nahrungsaufnahme. Dennoch ging es auch in Europa für viele Menschen häufig nur darum, sich die erforderlichen Esswaren und Getränke für das nackte Überleben zu sichern. Die Geschichte der Ernährung in Europa changiert zwischen dem verfeinerten Genuss und solchen Nahrungsmitteln, denen sich eigentlich keiner ausgesetzt sehen möchte.
Die Vorlesung wird Ernährungsgeschichte für die Vormoderne der europäischen Geschichte in den Blick nehmen, die sozialen und symbolischen Dimensionen der Nahrungsaufnahme beleuchten und den Wandel des kulinarischen Geschmacks durch die Jahrhunderte verfolgen. Sie bietet auch an, Nahrung zu verkosten, die nach epochentypischen Kochanweisungen angefertigt wurde.
Mit genüsslichen Freuden Georg W. Schenk |
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Wir entscheiden selbst, was wir essen wollen |
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Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 11:37 Uhr |
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Herr Schenk, vor 15 Jahren haben Sie sich der Slow-Food-Bewegung angeschlossen und in Sachsen die Convivien in Dresden und in der Lausitz mit aufgebaut. Warum schenken Sie diesem Thema so viel Aufmerksamkeit?
Georg W. Schenk: Wie jeder Produzent von Lebensmitteln eine hohe Verantwortung für sein Produkt hat, so haben wir als Konsumenten ebenso eine Mitverantwortung, welche Produkte uns angeboten werden. Wir sind sozusagen Co-Produzenten. Denn nur das, was wir essen möchten, wann und wie viel, wird letztlich hergestellt. Indem wir bewusster essen, besser noch genießen und Freude dabei haben, bewahren wir unsere Esskultur, erhalten wir die Geschmacksvielfalt der Produkte mit ihren regionalen Spezifiken, sichern uns das Wissen über die Rohstoffe und ihre Veredlung. Wenn wir zunehmend Lebensmittel importieren, exportieren wir zugleich unser Wissen und Arbeitsplätze. Um unseren nahezu unbändig gewordenen Konsum zu frönen, erschließen wir uns außerhalb unseres angestammten Lebensraumes, so in den sogenannten Entwicklungsländern, große industrielle Agrarflächen. Wir zerstören nicht nur dort kulturell gewachsene landwirtschaftliche Strukturen und sorgen für Hunger und Armut. Wir lösen damit zugleich unsere eigenen regionalen, traditionell gewachsenen handwerklichen Kreisläufe auf. Genuss und Verantwortung gehören für mich zusammen. Das verbindet uns in der Slow-Food-Bewegung und wir sollten uns alle Gedanken darüber machen. Wir entscheiden letztlich, was wir essen – und was für uns hergestellt wird. So viel Macht haben wir. Wir müssen nicht kaufen und verzehren, was wir nicht wollen. Wir bestimmen beim Essen darüber, ob die Wertschöpfung in unserer eigenen Region bleibt.
Den ganzen Artikel finden Sie unter: http://www.regusto.net/wir-entscheiden-selbst-was-wir-essen-wollen/ |
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