Start Lausitz Bei gutem Wetter kann jeder wandern - trotz vieler Regengüsse war der Erste Slow Food Lausitz – Wandertag gelungen

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Bei gutem Wetter kann jeder wandern - trotz vieler Regengüsse war der Erste Slow Food Lausitz – Wandertag gelungen PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Dr. Andreas Kunze   

Am Samstag, dem 15.7.2017 trafen 13 unverzagte Wanderer*innen, davon 2 aus Dresden, und ein Hund pünktlich um 9.45 Uhr am Wanderparkplatz Pielitz ein. Das 1. Ziel, der 556 m hohe Czorneboh als höchster Berg der nördlichen Bergkette des Lausitzer Berglandes, war nach kurzem steilen Aufstieg

nach einer Stunde erreicht. Unterwegs grüßten Birkenpilze, Maronen und Pfifferlinge als Vorboten der nahenden Pilzsaison. Oben angekommen wurde zuerst der Aussichtsturm erstiegen - leider mit durch Wolken eingeschränkter Sicht.

In der nach grundsätzlicher Instandsetzung erst vor zwölf Monaten wiedereröffneten Bergbaude stärkten sich alle Teilnehmer. Das Gespräch mit dem Pächter Herrn Ladusch zeigte die Schwierigkeiten eines schwer berechenbaren Saisonbetriebes auf der Bergspitze auf. Nach Erfahrungen des Inhabers bevorzugen Wanderer bodenständige, kräftige Gerichte, die nach kurzer Verweilzeit zur Verfügung stehen müssen. Die Preisstellung ist günstig bis mittel. Deutlich wurden die Bemühungen, regionale Produkte zu bevorzugen.

Der nachfolgende Abstieg auf dem ausgeschilderten Hauptwanderweg führte zurück auf die Passstraße. Dabei konnten die Slow Food-Wanderer den zahlreichen Möglichkeiten wunderbar reife Waldhimbeeren zu verzehren nicht widerstehen. Angesichts des Grollens eines nahenden Gewitters wurde das Eiscafé in Schönbach besucht, das sich durch ausschließlich selbst gefertigtes Speiseeis und tolle Torten auszeichnet. In einem Umgebindehaus mit flinker Bedienung - eine gute Möglichkeit der Einkehr.

Dann musste wegen des starken Regens die weitere Route angepasst werden - der geplante Aufstieg zum Bieleboh (499m) wurde motorisiert bewältigt. Die seit mehreren Jahren in Besitz der Familie Starke befindliche Baude ist geschmackvoll eingerichtet. Am Nachmittag war nur eine kleine Auswahl an Wandergerichten verfügbar - Bratwurst vom örtlichen Fleischer mundete. Die Pfifferlingssuppe hätte mehr Pilze vertragen können. Das kurze Gespräch mit der Wirtin zeigte, dass stark wechselnde Besucherzahlen schwierig zu meistern sind und Familienfeiern eine wichtige Einnahmequelle darstellen. Traditionelle Gerichte sind durch Schweizer Spezialitäten bereichert - ein Hinweis auf eine längere Tätigkeit der Wirtin und ihres Lebenspartners in diesem Land.

Die anschließende Führung in der größten evangelischen Dorfkirche Deutschlands (2762 Plätze) in Cunewalde ermöglichte Einblicke und Eindrücke bis in die 3. Empore hinauf. Im 19. Jahrhundert wurde die Größe der Kirche so gewählt, dass die Hälfte der Einwohner am Gottesdienst teilnehmen kann. Solch gute Besucherzahlen werden z. Z. nur zu Weihnachten und bei Konzerten erreicht.

Gegen 17 Uhr verabschiedete sich die Wandergruppe mit dem Vorsatz im nächsten Jahr einen zweiten Slow Food Lausitz-Wandertag zu planen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Termine Dresden

Dresden: Weihnachtsfeier
Beginn: 05.12.17, 19:00

Termine Lausitz

Slow Food Lausitz kocht
Beginn: 21.11.17, 17:00

Weihnachten in der Obermühle
Beginn: 06.12.17, 18:00

Termine Leipzig-Halle

Wir schlachten ein Schwein
Beginn: 02.12.17, 05:30
Ende: 02.12.17, 13:00